Anschreiben Pressemitteilung 2006-12-12

Interessenvertretung deutscher Pokerspieler - pokerspieler.org

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Dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH
z. Hd. Landesdienst Niedersachsen / Bremen

Hannover, den 12.12.2006

Pressemitteilung zur Rechtswidrigkeit des Staatsvertrages zum Glücksspielwesen.

 

Sehr geehrte/r Redakteur/in,

die Ministerpräsidenten der Bundesländer planten, sich am 13.12.2006 zu treffen, um abschliessend über den rechtswidrigen neuen Staatsvertrag zum Glücksspielwesen zu beraten und ihn dann zu verabschieden.

Zur Zeit scheint sich das Bundesland Schleswig-Holstein noch aus juristischen Bedenken gegen den Staatsvertrag zu streuben. Ob dies reicht und ob der Ministerpräsident von Schleswig-Holstein nicht doch noch "umfällt" wird sich erst morgen zeigen.

Wir, die Interessenvertretung deutscher Pokerspieler, trauen dem Frieden nicht ganz und wollen unser Möglichstes tun, um in letzter Sekunde Deutschland vor diesem Staatsvertrag zu warnen.

Als Grund für diesen rechtswidrigen Staatsvertrag wurde von der Politik scheinheilig das Argument der Spielsucht ausgesucht

Laut der Studie, auf die wir in unserer Stellungnahme zum Staatsvertrag hinweisen, wären dies lediglich 0,05% der Glücksspieler, die wegen Onlinepoker spielsüchtig wurden. Wir -- die 99,95% der anderen -- keineswegs! Uns soll nun das geliebte Hobby mit Hilfe der Glücksspiel-Monopollobby, welche bisher daran nicht mitverdient, aus rein fiskalischen Interessen rechtswidrig verboten werden.

Wir würden uns freuen, falls Sie unsere Argumente aus der angehängten Pressemitteilung freundlicherweise in einen Artikel fassen und verbleiben bis dahin

mit freundlichen Grüßen,

 

Interessenvertretung deutscher Pokerspieler – pokerspieler.org
I. V. Name
Anlage: Pressemitteilung zur Rechtswidrigkeit des Staatsvertrages vom 12.12.2006.